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		<title>Apple erneut auf Rekordjagd</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 08:17:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder einmal hat es Apple geschafft neue Rekordzahlen beim Umsatz zu erzielen. Wer dachte, dass nach dem Tod von Steve Jobs der Unternehmenserfolg abnehmen würde, hat sich getäuscht. Laut Handelsblatt online verkaufte Apple im ersten Quartal dieses Jahres 35,1 Millionen &#8230; <a href="http://blog.force-finance.de/?p=569">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal hat es Apple geschafft neue Rekordzahlen beim Umsatz zu erzielen. Wer dachte, dass nach dem Tod von Steve Jobs der Unternehmenserfolg abnehmen würde, hat sich getäuscht.<span id="more-569"></span><br />
Laut Handelsblatt online verkaufte Apple im ersten Quartal dieses Jahres 35,1 Millionen iPhones. Das sind 88 Prozent mehr als im Vorjahresquartal! Ein wichtiger Erfolgsfaktor dürfte dabei der boomende Markt in China sein. Alleine in der Volksrepublik lag der Gesamtumsatz bei 7,9 Milliarden Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr 2011 betrug der Umsatz noch 13,9 Milliarden.<br />
Doch auch Apples größter Konkurrent schläft nicht. Stern online berichtet, dass auch Samsung Electronics Ende dieser Woche einen Einblick in die Quartalszahlen geben wird. Experten erwarten, dass der Elektronik-Konzern die Verkaufszahlen in der Smartphone-Sektion sogar noch toppen kann: 44 Millionen Exemplare des Galaxy-Smartphones sollen im ersten Quartal 2012 über die Ladentheke gegangen sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie sehr die beiden Mega-Konzerne mit ihren Produkten Begehrlichkeiten bei ihrer Kundschaft wecken können, zeigt ein Beispiel aus China. Dort hat ein Schüler für umgerechnet 2.700 Euro eine Niere an einen illegalen Händlerring verkauft. Für das so erwirtschaftete Geld kaufte sich der Junge ein iPhone und ein iPad. Die Sache kam an die Öffentlichkeit, nachdem der 17-Jährige seiner Mutter erzählte, was vorgefallen war. Leider arbeitet seine verbleibende Niere nicht richtig.</p>
<p>Konsumgüter auf Kosten der eigenen Gesundheit? Für einige ist anscheinend der Druck in der medialen Welt Schritt halten zu können so groß, dass sie sogar vor derartig drastischen Maßnahmen nicht zurückschrecken.</p>
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		<title>Die Mitmach-Bank – unsere Zukunft?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 13:37:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Onlinebanking war gestern. Mit einem neuen Geschäftsmodell will die Fidor Bank das Web 2.0 noch stärker in die Finanzbranche transportieren. Schon bald könnte jeder vom „Social-Banking“ sprechen. Das Internet wird ein immer wichtigerer Wirtschaftsmotor. Nach einer Studie der Boston Consulting &#8230; <a href="http://blog.force-finance.de/?p=551">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Onlinebanking war gestern. Mit einem neuen Geschäftsmodell will die Fidor Bank das Web 2.0 noch stärker in die Finanzbranche transportieren. Schon bald könnte jeder vom „Social-Banking“ sprechen.<span id="more-551"></span><br />
Das Internet wird ein immer wichtigerer Wirtschaftsmotor. Nach einer Studie der Boston Consulting Group geht der Trend ganz klar in diese Richtung. So werde der mit dem Internet erzielte Umsatz in Deutschland bis zum Jahr 2016 auf 118 Milliarden Euro ansteigen. Im Jahr 2010 waren es 75 Milliarden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch in der Finanzbranche ist deutlich die zunehmende Bedeutung des Internets zu erkennen. Gedruckte Überweisungsformulare machen Platz für Online-Überweisungen. Kontoauszüge lassen sich als PDF File speichern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch dies alleine reicht Matthias Kröners, dem Gründer der Fidor-Bank, nicht. So berichtet Süddeutsche online, dass die Kunden der Fidor-Bank sich gegenseitig helfen können. Ganz im Zeichen der sozialen Netzwerke. Per Internet-Community geben sich die Nutzer gegenseitig Ratschläge, Finanztipps und beantworten Fragen. Für gute Anregungen oder Vorschläge gibt es von der Fidor-Bank Bares. Bis zu 1.000 Euro können auf dem Konto als Belohnung gutgeschrieben werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch die Mitmach-Bank, wie sie vom Gründer genannt wird, will noch mehr. So sollen Kunden künftig mitbestimmen können, für welche Projekte die Fidor-Bank Kredite vergibt. Mitmach-Internet für jeden. Ab diesem Punkt wäre das Web 2.0 vollständig in der Finanzbranche angekommen.</p>
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		<title>Es war einmal: das Märchen vom Sparen</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 15:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Griechenland ächzt unter dem Spardiktat“. Oder: Die Hellenen „sparen sich kaputt“. Und: Der griechische Staat fährt einen „brachialen Sparkurs“. Das sind drei von unzähligen Meldungen über die Schulden-Europameister. Bemerkenswert dabei ist: Wer hier vom Sparen redet, meint immer: weniger Schulden &#8230; <a href="http://blog.force-finance.de/?p=531">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Griechenland ächzt unter dem Spardiktat“. Oder: Die Hellenen „sparen sich kaputt“. Und: Der griechische Staat fährt einen „brachialen Sparkurs“. Das sind drei von unzähligen Meldungen über die Schulden-Europameister. Bemerkenswert dabei ist: Wer hier vom Sparen redet, meint immer: weniger Schulden machen. Früher, vor rund 2000 Jahren, war das anders. <span id="more-531"></span>Die Bedeutung vom altgermanischen Verb „spar“ ist: etwas bewahren, unversehrt erhalten, schonen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein gutes Jahrtausend später, im Mittelalter, hat auch noch die Redensart „Geld auf die hohe Kante legen“ diesen Inhalt. Wie unsere Urahnen auf diese Wendung kamen? Himmelbetten, die im Mittelalter groß in Mode waren, hatten an der Innenseite eine umlaufende schmale Kante, auf die Münzen gelegt wurden. Ein perfektes Versteck, um sein Geld vor Dieben zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und heute? Die moderne Geldwirtschaft hat auch sprachliche Spuren hinterlassen. Der Duden erkennt wie selbstverständlich eine zweite Bedeutung des Begriffs „sparen“ an. Danach spart auch der, der zwar nichts zurücklegt, aber weniger verbraucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Politiker können mit dieser Bedeutungsverschiebung gut leben. Denn so erreichen sie schon das Sparziel XY, wenn der Staatshaushalt ein paar Milliarden weniger Miese ausweist. Der Berliner Koalition bescheinigt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) jedoch selbst unter dieser Prämisse ein blamables Ergebnis. Zwar kommt der Bund, so bilanziert das IW, bei der Etatsanierung ordentlich voran und hat 2011 mit 17,3 Milliarden Euro (ursprünglich geplant: 48,4 Milliarden) deutlich weniger neue Schulden aufgenommen. Verantwortlich dafür waren aber zum größten Teil die Konjunktur und die niedrigen Zinsen. Beim Sparen ist die Bundesregierung dagegen gescheitert: Nur 4,7 der 11,2 Milliarden Euro, die im Haushalt gekürzt werden sollten, wurden tatsächlich umgesetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein gutes Vorbild in Sachen Sparen ist Deutschland also kaum. Und so lässt sich ironische Distanz mit Blick auf EU-Krisentreffen nicht ganz verdrängen: Erst kürzlich forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy Griechenland wieder einmal geschlossen auf, endlich die Sparauflagen der internationalen Troika zu erfüllen …</p>
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		<title>Herzlichen Glückwunsch, lieber Euro. Halte durch!</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 12:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Euro müsste heute eigentlich einen Kater haben. Wenn er seinen ersten runden Geburtstag gestern ordentlich gefeiert hätte. Hat er aber nicht. Dem Jubilar fehlten nämlich die Partygäste. Niemand wollte ihn hochleben lassen und auf ihn anstoßen. Armer Euro. Statt &#8230; <a href="http://blog.force-finance.de/?p=478">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Euro müsste heute eigentlich einen Kater haben. Wenn er seinen ersten runden Geburtstag gestern ordentlich gefeiert hätte. Hat er aber nicht. Dem Jubilar fehlten nämlich die Partygäste. Niemand wollte ihn hochleben lassen und auf ihn anstoßen. Armer Euro. Statt aus gutem Grund einen Tag lang angeschlagen zu sein, schwächelt er das ganze Jahr über.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie soll man auch triumphieren, wenn einem permanent nachgesagt wird, man stecke in der Krise? &#8220;Wir haben keine Eurokrise, sondern einige EU-Länder haben &#8216;lediglich&#8217; eine Schuldenkrise. Dem Euro geht es gut. Wir haben eine starke Währung.&#8221; So oder so ähnlich versuchen Euro-Sympathisanten die Wogen zu glätten.</p>
<p><span id="more-478"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit dem 1. Januar 2002 zahlen wir mit Euro und Cent. D-Mark und Pfennig sind Schnee von gestern, klingen für die junge Generation wie uralte  Begriffe. Eltern und Großeltern versprechen sich teilweise immer noch, haben es sich aber fast abgewöhnt, umzurechnen. Hat lange genug gedauert. Damals wogen Neugier und Euphorie stärker als die Skepsis. Jeder war stolz, ein Starter-Kit ergattert zu haben. Die neuen Münzen und Scheine wurden mit Bewunderung begutachtet, gedreht und gewendet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch schon bald wurde aus dem Euro im Volksmund der &#8220;Teuro&#8221; und das Umrechnen in Mark machte einen verrückt. Dabei stimmt es laut dem <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Statistiken/Preise/Preise.psml" target="_blank">Statistischen Bundesamt</a> gar nicht, dass die Preise seit Einführung des Euro gestiegen sind. Genau genommen lag die Inflationsrate zu DM-Zeiten höher als in den vergangenen zehn Jahren. Auch wenn das Gefühl vorherrscht, der Euro treibe die Preise nach oben: dem Ziel, durch die gemeinsame Währung das Preisniveau und damit den europäischen Binnenmarkt zu stabilisieren, ist man durchaus näher gekommen. Statistiken zufolge ist der Euro eine Erfolgsgeschichte. Doch die Wirtschafts- und Finanzpolitik der damals elf und heute 17 Euro-Staaten auf einen Nenner zu bringen, das will nicht recht glücken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Experten halten den Euro nach wie vor für eine gute Idee, die nur noch besser umgesetzt werden müsse. Vor allem für Deutschland und seine Exporte sei der Euro ein Glücksgriff. Er mache sogar dem Dollar als weltweite Leitwährung Konkurrenz. Und trotzdem steht den Politikern in Brüssel angeblich die Angst ins Gesicht geschrieben. Die Angst, das Projekt Euro fahre komplett vor die Wand. Angenommen, der Abschwung hält an, die Arbeitslosigkeit steigt, Banken treibt es in den Ruin, politische Unruhen nehmen zu und letztlich will ein Land nach dem anderen aus dem Euro aussteigen &#8211; was dann? Eine Katastrophe. Zurück zu D-Mark, Franc, Drachmen, Lire, Gulden, Schilling und Peseten? Unmöglich. Also nicht zurückrudern, sondern vorwärts bewegen. Ärmel hoch und auf in den Kampf, um den Euro und unsere Währungsunion zu verteidigen. Ja, für den Euro geht der &#8220;Stresstest&#8221; weiter. (Nicht umsonst das Wort des Jahres 2011. Irgendwie muss alles und jeder zurzeit einen Stresstest bestehen.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2012 wird schwierig. Noch viel schwieriger als 2011. Keine rosigen Aussichten. Aber zum 20. Geburtstag des Euro sollen endlich die Korken knallen. Europa geht es wirtschaftlich und politisch gut, von Krise keine Spur mehr, wir zahlen mit einer stabilen, starken Währung und zwar nicht nur in 17, sondern in 24 Ländern. Schließlich sind sieben der noch fehlenden zehn EU-Staaten verpflichtet, beizutreten. Übrig bleiben Schweden, Dänemark und Großbritannien. Aber auch die wollen dann lieber Euro statt Krone und Pfund. Und so hat ganz Europa heute in zehn Jahren einen Brummschädel vom vielen Feiern und der Euro sagt: Seht her, wie mächtig ich bin. Alle Pessimisten habe ich Lügen gestraft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem Sinne: Wir wünschen dem Geburtstagskind alles Gute und Ihnen viel Optimismus und Durchhaltevermögen in 2012! 366 Tage gilt es erfolgreich zu meistern. Es sei denn, wir stehen tatsächlich kurz vor dem Weltuntergang. Dann wären wir alle Krisen auf einen Schlag los. Aber Apokalypse ist ja auch keine Lösung. Also: Erst noch kurz die Welt retten, dann den Euro, Banken, Staaten, Politiker, Firmen, private Haushalte, Umwelt&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr dazu unter <a href="http://tagesschau.de/wirtschaft/euro630.html" target="_blank">tagesschau.de</a></p>
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		<title>&#8220;Triple A&#8221; in Gefahr &#8211; Euroländern sitzt US-Ratingagentur im Nacken</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 17:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Donnerstag und Freitag findet der nächste EU-Gipfel statt. In Brüssel treffen sich die Chefs der 27 EU-Mitgliedsstaaten und ihrer Regierungen, um darüber zu diskutieren, wie sich der Euro als Gemeinschaftswährung stabilisieren lässt. Zehn Ländervertreter werden sich vermutlich zurücklehnen und froh &#8230; <a href="http://blog.force-finance.de/?p=450">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.force-finance.de/wp-content/uploads/2011/12/TripleA1.png"><img class="alignleft size-full wp-image-460" title="Deutschlands Top-Bonitätsnote AAA ist in Gefahr. " src="http://blog.force-finance.de/wp-content/uploads/2011/12/TripleA1.png" alt="Deutschlands Top-Bonitätsnote AAA ist in Gefahr. " width="236" height="219" /></a>Donnerstag und Freitag findet der nächste EU-Gipfel statt. In Brüssel treffen sich die Chefs der 27 EU-Mitgliedsstaaten und ihrer Regierungen, um darüber zu diskutieren, wie sich der Euro als Gemeinschaftswährung stabilisieren lässt. Zehn Ländervertreter werden sich vermutlich zurücklehnen und froh sein, (noch) ihre eigene Währung zu haben. Aber nicht nur diskutieren wollen die Teilnehmer, sondern Entscheidungen treffen. Dieses Mal muss das Treffen in Ergebnissen &#8220;gipfeln&#8221;. Denn 15 der 17 Euro-Staaten sitzt die Rating-Agentur Standard &amp; Poor&#8217;s (S&amp;P) im Nacken. Die hat gestern mit einer Herabstufung der Bonität gedroht. Jetzt bangen Deutschland, Österreich, Frankreich, Niederlande, Luxemburg und Finnland um ihre Topnote AAA. Innerhalb der nächsten drei Monate wird die Agentur die Kreditwürdigkeit der Länder intensiv prüfen und dann entscheiden, ob sie ihre Drohung tatsächlich wahr macht.<span id="more-450"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Warnung von S&amp;P kommt zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt. Sie gilt als klare Handlungsaufforderung: Beim bevorstehenden EU-Gipfel müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden, müssen Wege aus der Schuldenkrise nicht nur geebnet, sondern gegangen werden. Gemeinsam. Als Köpfe der beiden größten Mitgliedsländer Deutschland und Frankreich haben &#8220;<a title="Handelsblatt" href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/was-merkel-und-sarkozy-beschlossen-haben/5927330.html" target="_blank">Merkozy</a>&#8221; schon Ideen für mehr Haushaltsdisziplin gesammelt. Sie sind sich einig: Die &#8220;Auf Pump&#8221;-Mentalität in Europa hat ein Ende. Bei 3 Prozent des BIP hört das Defizit auf. Das gilt eigentlich schon lange, ist aber ab sofort eine verbindliche Grenze. Wer schlechter haushaltet, wird unverzüglich bestraft. Um dies zu vermeiden, muss jeder Staat eine Schuldenbremse in seine Verfassung einbauen, unter den strengen Augen des Europäischen Gerichtshofs. Der Schuldenschnitt bei Griechenland bleibt die absolute Ausnahme. Und Euro-Bonds wird es nicht geben. Jedes Land ist für sich selbst verantwortlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um in dem föderalistischen System der EU die Orientierung zu behalten, bilden die Chefs der Eurozonenländer eine Wirtschaftsregierung, die monatlich zusammenkommt, um 17 unterschiedliche Wirtschaftspolitiken auf einen Nenner zu bringen und Wachstumsstrategien zu entwickeln. Eine wichtige Maßnahme. Denn wenn so viele verschiedene Länder in einem Boot sitzen, sind ungleichmäßige Ruderschläge vorprogrammiert. Da braucht es einen Steuermann, der alle in Takt bringt und auf Kurs hält.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Europäische Rat stand selten unter so einem <a title="Handelsblatt" href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/rating-warnung-setzt-merkel-und-co-unter-erfolgsdruck/5927626.html" target="_blank">Erfolgsdruck</a>. Innerhalb von zwei Tagen müssen handfeste Beschlüsse und Reformen her, um die Eurokrise ernsthaft zu bekämpfen. Denn nicht nur S&amp;P wird genau hinschauen, was dabei herum kommt. Auch die Anleger haben diesen Gipfel besonders im Visier. Noch ist es ruhig an den Börsen. Der gestrige Negativ-Ausblick der Rating-Agentur hat heute nicht für Panik gesorgt. Aber das könnte sich ändern. Werden einige Länder heruntergestuft, wird es für sie schwerer und teurer, sich Geld zu leihen. Obwohl &#8211; auch hier muss man relativieren: Die Benotung von Standard &amp; Poor&#8217;s dient der allgemeinen Orientierung, ist aber nicht das Maß aller Dinge. Investoren folgen in der Regel nicht blind den Rating-Veröffentlichungen einer Institution.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wieso liegt es überhaupt in der Macht des amerikanischen Rating-Riesen, von jetzt auf gleich alle großen Euroländer in die Mangel zu nehmen? Dass sich viele Experten für eigene, für europäische Bewertungssysteme aussprechen und mehr Wettbewerb in der Ratingbranche fordern, ist durchaus berechtigt. Zumal zunehmend Zweifel an der Unabhängigkeit und Neutralität von S&amp;P aufkommen. Kritiker unterstellen der Agentur Willkür und sehen eine große Gefahr in ihrem &#8220;freien Spiel&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute holt Standard &amp; Poor&#8217;s weiter aus und kündigt an, auch dem  <a title="Spiegel Online" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,802080,00.html" target="_blank">Euro-Rettungsfonds EFSF</a> seine Bestnote zu entziehen, sollte die Bonitität der Top-Euro-Länder sinken, von der die Kreditwürdigkeit des Fonds abhängt. Dadurch würde S&amp;P den EU-Ländern bei der Euro-Rettung auch noch Steine in den Weg legen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Angela Merkel lassen diese Hiobsbotschaften &#8211; genau wie andere Regierungschefs &#8211; bislang unbeeindruckt. Sie gibt sich gelassen. Alle heute interviewten Bundespolitiker betonen, die deutsche Volkswirtschaft sei besonders stabil, vergleichsweise gering verschuldet und weiterhin kreditwürdig. Nervosität macht sich wohl erst dann breit, wenn man Freitagabend in Brüssel ohne wasserdichten und vor allem schnell realisierbaren Euro-Rettungsplan auseinandergeht. Hoffen wir, dass das nicht passiert!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Es ist wieder Zeit für große Wünsche! Aber wie bezahlen?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 16:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1. Dezember! Jetzt beginnt der offizielle Countdown bis Weihnachten. Und mit jedem weiteren Türchen, das wir am Adventskalender öffnen, bleibt uns weniger Zeit, Geschenke zu besorgen. Dabei wollen doch wieder viele kleine und große Wünsche erfüllt werden. Wie das &#8230; <a href="http://blog.force-finance.de/?p=405">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.force-finance.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachten.png"><img class="alignleft size-full wp-image-414" title="Weihnachten" src="http://blog.force-finance.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachten.png" alt="Weihnachtszeit, Geschenkezeit" width="315" height="315" /></a>Der 1. Dezember! Jetzt beginnt der offizielle Countdown bis Weihnachten. Und mit jedem weiteren Türchen, das wir am Adventskalender öffnen, bleibt uns weniger Zeit, Geschenke zu besorgen. Dabei wollen doch wieder viele kleine und große Wünsche erfüllt werden. Wie das realisiert wird? Im Zweifel muss der eigene Gürtel Richtung Weihnachten etwas enger geschnallt werden. Und zum Glück ist da ja auch noch das Weihnachtsgeld. Manchmal jedenfalls&#8230;<span id="more-405"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einigen Branchen ist das 13. Monatsgehalt fester Bestandteil der Entlohnung und tariflich abgesichert. Aber eine repräsentative <a title="Forsa-Studie Weihnachtsgeld im Handelsblatt" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/wo-das-meiste-weihnachtsgeld-gezahlt-wird/5905300.html#image" target="_blank">Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland</a> kommt zu dem Ergebnis, dass immer weniger Arbeitgeber ihren Beschäftigten Weihnachtsgeld zahlen. Zwar rechnen immer noch 41 Prozent der Deutschen mit der Sonderzahlung zum Jahresende, doch waren es 2010 noch 44 Prozent. Tendenz weiter sinkend. Was bleibt, ist das Gefälle zwischen West- und Ostdeutschland. In den Neuen Bundesländern erhält nicht einmal jeder dritte Mitarbeiter die Gratifikation.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Unternehmen eine Frage der Wirtschaftlichkeit. In guten Zeiten, zahlt sich der Erfolg auch für die Beschäftigten aus, in schlechten sitzen ebenfalls alle in einem Boot und müssen Abstriche machen. Für die Mitarbeiter ist es jedoch eine Frage der Motivation. Ist nicht nach einem Jahr Fleiß und Engagement eine Belohnung fällig? Wird das 13. Monatsgehalt gestrichen, müssen sich Arbeitgeber eine Alternative einfallen lassen, um ihre Angestellten bei Laune zu halten. Wurde das Weihnachtsgeld im Arbeitsvertrag fest zugesichert, kann es ohnehin nicht einfach gekürzt, aufgeschoben oder gestrichen werden. Hier sind den Firmen die Hände gebunden. Aber was, wenn eine wirtschaftliche Notlage tatsächlich keine Sondervergütung zulässt? Dann ist juristische Rafinesse gefragt. Die Diskussionen um die Rechte von Arbeitgebern und -nehmern entflammen jedes Jahr aufs Neue.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fakt ist: Die Weihnachtszeit ist teuer. Und wer will schon sparen und sich Geiz nachsagen lassen, wenn es darum geht, Familien, Freunden, Bekannten und Verwandten eine Freude zu machen? Ganz davon zu schweigen, was ein Urlaub im Schnee kostet mit Hotel und Skipass. Reicht das Ersparte nicht aus und ist kein 13. Gehalt in Sicht, reizt der eine oder andere einfach seinen Dispot aus oder nimmt sogar kurzerhand einen Kredit auf. Zum Jahresende locken viele Banken noch einmal mit günstigen Ratenkrediten, damit jeder die Chance hat, die Wunschzettel Punkt für Punkt abzuhaken. Wie gut, dass es zur Not immer noch diese Institutionen gibt, die aushelfen. Dass wir immer noch Geld ausgeben können, das wir eigentlich gar nicht haben. Das macht vieles einfacher &#8211; und den Heiligabend harmonischer.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber kurz zur Erinnerung: Die Rückzahlung eines Kredits dauert nicht ein paar Tage oder Monate, sondern Jahre! Und in zwölf Monaten ist wieder Weihnachten und in 24 und in 36 auch&#8230; Und die allgemeinen Ansprüche &#8211; allein in Sachen Technik und Unterhaltungselektronik &#8211; werden sicherlich nicht sinken. Da kann sich ein ganz schöner Schuldenberg ansammeln. Was auf lange Sicht weder die eigene finanzielle Situation noch die der Banken besser macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Übrigens: Forsa hat ermittelt, dass der Großteil des Weihnachtsgeldes zwar tatsächlich in Geschenke und Urlaub investiert wird, doch einige der Befragten gaben an, damit private  Schulden und Rechnungen zu begleichen. So ist das mit dem &#8220;Nicht-Vorhandenes-Geld-Ausgeben&#8221;. Liest man, dass nur drei Prozent einen Teil des Zusatzgehalts in die eigene Altersvorsorge fließen lassen, könnte man vermuten, dass sich die Deutschen mit der Weitsicht generell schwer tun. Doch Entwarnung: Über die Hälfte der Umfrageteilnehmer nutzt das Extragehalt, um Rücklagen zu bilden. Wirklich erschreckend ist aber, dass nur fünf Prozent der  Weihnachtsgeldempfänger einen Teil der Summe für einen guten Zweck spenden wollen. Peinlich! Wenigstens einmal im Jahr sollte nicht jeder nur an sich denken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob mit oder ohne Weihnachtsgeld &#8211; um übertriebenen Konsum zu vermeiden und sich auf das Wesentliche zu besinnen, gilt: Vielleicht einfach mal kleinere Päckchen packen! Für Bedürftige hingegen darf es gerne ein größeres sein. Vorausgesetzt, dafür sind ein paar Euro übrig.</p>
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		<title>Heimatland Jesu auf Innovationskurs</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 14:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer Galiläa, Nazaret oder Jerusalem hört, denkt als erstes an Jesus. An Erzählungen aus der Bibel, denen ein Großteil der Menschen heute wenig abgewinnen kann. Und mit dem Land Israel an sich verbinden wir den Nahostkonflikt, das scheinbar ewige Gerangel &#8230; <a href="http://blog.force-finance.de/?p=383">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.force-finance.de/wp-content/uploads/2011/11/Israel.png"><img class="alignleft size-full wp-image-389" title="Israel" src="http://blog.force-finance.de/wp-content/uploads/2011/11/Israel.png" alt="" width="245" height="146" /></a>Wer Galiläa, Nazaret oder Jerusalem hört, denkt als erstes an Jesus. An Erzählungen aus der Bibel, denen ein Großteil der Menschen heute wenig abgewinnen kann. Und mit dem Land Israel an sich verbinden wir den Nahostkonflikt, das scheinbar ewige Gerangel um den Gazastreifen und das Westjordanland oder das erstaunlich starke Bündnis mit den USA. Aber wussten Sie, dass Israel eines der fortschrittlichsten Länder der Welt ist? Dass dort die meisten Startup-Unternehmen gegründet werden? Viele globale Konzerne, auch Google, betreiben ein Forschungszentrum in der Küstenstadt Tel Aviv. Insbesondere für die IT-, Medien- und Kommunikationsbranche ist Israel zu einem zentralen Wirtschaftsstandort geworden.<span id="more-383"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von einem relativ unfruchtbaren, unterentwickelten Land, das unter seiner Wasser- und Ressourcenknappheit, der wüstenartigen Landschaft und einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften litt, hat sich der 7,8-Millionen-Einwohner-Staat aus eigener Kraft in einen modernen Industriestaat verwandelt. Israel ist eine parlamentarische Demokratie mit Mehrparteiensystem nach westlichem Vorbild, hat eine technologisch hoch entwickelte Marktwirtschaft und ist im öffentlichen Dienst stark aufgestellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Land investiert überdurchschnittlich viel in die wissenschaftliche und technische Forschung und Entwicklung, verfügt über hochkarätige Universitäten. Diese bringen unter anderem in der Biotechnologie, Biomedizin,  Pharmaforschung oder Halbleitertechnologie Ergebnisse hervor, die sich sehen lassen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Rohöl, Erdgas und Kohle muss Israel importieren. Durch das Fehlen fossiler Energieträger war das Land seit jeher darauf angewiesen, alternative Energiequellen zu erschließen. Heute übernimmt Israel in der Erzeugung von Solar-, Wärme- und Windenergie eine Vorreiterrolle. Bei Lebensmitteln werden Getreide und Rindfleisch importiert, dafür sind landwirtschaftliche Produkte wie Früchte, Gemüse oder Blumen beliebte Exportwaren. Darüber hinaus exportiert Israel Diamanten, hochentwickelte medizinische Diagnose- und Behandlungsgeräte, Arzneimittel, Software für Groß- und Bürocomputer sowie Feinchemikalien in die ganze Welt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Revolutionen treibt Israel vor allem in der Elektronik und der Kommunikationstechnik voran. Ob Glasfasern, elektro-optische Kontrollsysteme, wärmeempfindliche Nachtsichtgeräte oder Roboter für verschiedene Einsatzbereiche – zahlreiche innovative Entwicklungen stammen aus der geschichtsträchtigen Heimat Jesu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kurz: Israel ist alles andere als eingestaubt. Das Land gilt als treibende Kraft was die Entwicklung der Technologien von Morgen angeht und ist als solche nicht zu unterschätzen. Auch als Urlaubsziel wird der Mittelmeerstaat immer beliebter. 2010 reisten 3,5 Millionen Touristen nach Israel. Die Qualität des Landes spiegelt sich nicht zuletzt in der Lebenserwartung wider, die zu den höchsten der Welt gehört. Frauen werden im Durchschnitt 80,9 Jahre und Männer 76,7 Jahre alt. Die Fertilitätsrate von 2,41 ist die höchste unter den Industriestaaten. Israel ist eben ein fruchtbares, zukunftsorientiertes Land – in vielerlei Hinsicht.</p>
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		<title>China geht auf Shoppingtour!</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 17:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während viele EU-Staaten kränkeln und ihre Schuldenkrise überwinden müssen, füllt ein Land seine Einkaufstaschen: China. Im vergangenen Jahr ging Volvo an einen chinesischen Konzern und die Volksrepublik fährt weiter ihre Fühler aus. In Deutschland und ganz Europa. Chinas Macht wächst &#8230; <a href="http://blog.force-finance.de/?p=352">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.force-finance.de/wp-content/uploads/2011/11/China.png"><img class="alignleft size-full wp-image-354" title="China" src="http://blog.force-finance.de/wp-content/uploads/2011/11/China.png" alt="Chinas Macht wächst!" width="220" height="174" /></a>Während viele EU-Staaten kränkeln und ihre Schuldenkrise überwinden müssen, füllt ein Land seine Einkaufstaschen: China. Im vergangenen Jahr ging Volvo an einen chinesischen Konzern und die Volksrepublik fährt weiter ihre Fühler aus. In Deutschland und ganz Europa. Chinas Macht wächst und wächst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob das nun positiv oder negativ zu bewerten ist, darum ging es gestern Abend auch bei <a href="http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,1021235,00.html?dr=1" target="_blank">Maybrit Illner</a> im ZDF. Die einen warnen vor großen Gefahren je mächtiger das bevölkerungsreichste Land der Erde wird und je mehr es in den Euro investiert. Die anderen sehen darin enorme Chancen. China verfügt über rund drei Billionen Dollar Devisenreserven. Warum nicht einen Teil in Europa anlegen? Vielleicht ist das Land sogar der Retter in der Not?! Eine enge Kooperation von China, den USA, Deutschland und weiteren Industrieländern kann sicher nicht schaden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber Knackpunkt der Diskussion ist folgender: Ist es wünschenswert, dass ein Staat, in dem Meinungsfreiheit ein Fremdwort ist, Zensur und Unterdrückung dafür teilweise auf der Tagesordnung stehen, ein größeres Mitspracherecht bei uns bekommt und an Einfluss gewinnt?</p>
<p>Inzwischen melden sich sogar diejenigen zu Wort, die die Demokratie infrage stellen und der Meinung sind, demokratische Strukturen würden Wirtschaft und Wohlstand schwächen. Die Chinesen haben schließlich keine Probleme in dieser Hinsicht. Ihre Wirtschaft boomt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wo China allerdings nach wie vor ein schlechtes Image hat, ist das Thema Klimaschutz. Die weltweite Emission von  Treibhausgasen hat 2010 ein Rekordniveau erreicht. Und China hat einen erheblichen Teil dazu beigetragen. Beim Welt-Klimagipfel in Durban in Südafrika vom 28. November bis 09. Dezember 2011 soll endlich ein Nachfolgemodell für das 2012 auslaufende Kyoto-Abkommen gefunden werden. Mal sehen, was China hier an Ideen vorbringen wird, und ob auch in Nachhaltigkeitspläne investiert wurde. Denn wer beim <strong>P</strong>rofit ganz vorne dabei sein will, der muss sich auch für <strong>P</strong>eople und <strong>P</strong>lanet engagieren. Diese drei &#8220;P&#8221; gehören zweifelsohne zusammen. Das müssen einige aber erst noch lernen&#8230;</p>
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		<title>Stufenweise geht&#8217;s bergab. Auch für die Deutsche Bank. Und europäische Staaten und Banken können sich im Ernstfall kaum aufeinander verlassen.</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 11:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie schon 2008 brauchen europäische Großbanken dringend Hilfe. Jede in unterschiedlichem Maße. Aber für alle gilt: Neue Kapitalpolster dringend benötigt! &#160; Fitch Ratings hat einen Rundumschlag gemacht und droht vielen Großbanken mit einer Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Nämlich allen, deren Geschäftsmodell &#8230; <a href="http://blog.force-finance.de/?p=314">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.force-finance.de/wp-content/uploads/2011/10/Bank_Staat.png"><img class="alignleft size-full wp-image-332" title="Ratingagenturen wachen über Staaten und Banken" src="http://blog.force-finance.de/wp-content/uploads/2011/10/Bank_Staat.png" alt="" width="412" height="204" /></a>Wie schon 2008 brauchen europäische Großbanken dringend Hilfe. Jede in unterschiedlichem Maße. Aber für alle gilt: Neue Kapitalpolster dringend benötigt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fitch Ratings hat einen Rundumschlag gemacht und droht vielen Großbanken mit einer Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit. Nämlich allen, deren Geschäftsmodell die Ratingagentur für zu sensibel hält, um den wachsenden Herausforderungen an den Finanzmärkten standzuhalten. Fitch betont, die Wertung müsse der tatsächlichen Stabilität der Banken gerecht werden.  Für die US-Kreditinstitute Bank of America, Morgan Stanley und Goldman Sachs stehen die Vorzeichen auf &#8220;Negativ&#8221;. Nur Citigroup und JPMorgan sind bis jetzt verschont geblieben. Und hierzulande haben die Bonitätswächter den Branchenführer ins Visier genommen: die Deutsche Bank. Noch ist sie mit AA- bewertet. Für &#8220;Sichere Anlage&#8221;. Das könnte sich bald ändern. A+ steht nur noch für &#8220;Prinzipiell sichere Anlage&#8221;. (Die Noten der verschiedenen Ratingagenturen gibt&#8217;s <a title="Übersicht Noten Ratingagenturen" href="http://www.spiegel.de/thema/rating/" target="_blank">hier</a> im Überblick.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Europa werden Barclays Bank, BNP Paribas, Credit Suisse und Societe  Generale auf ihre langfristige Tragfähigkeit und Rentabilität hin  überprüft. Die Schweizerische UBS hat es bereits getroffen: Nur noch A statt A+. Und auch die Landesbank Berlin hat im Fitch Ranking einen Punkt verloren. Und wie steht es generell um die Banken und die Staatshaushalte in den geschwächten europäischen Ländern? <span id="more-314"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Portugal droht die Staatspleite. Die Ratingagentur Moody&#8217;s hat darum neun Kreditinstitute herabgestuft, obwohl sich die portugiesischen Banken in der Krise bislang tapfer schlagen. Und zwar ohne staatliche Kapitalspritzen. Stabilen Kundeneinlagen sei Dank.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die spanischen Banken haben ihre Rekapitalisierung so gut wie abgeschlossen und sind weitestgehend saniert. Trotzdem sind sie von einer Ausweitung der Schuldenkrise bedroht, weil sie viele Staatsanleihen ihres Landes halten.</p>
<p>Die griechischen Banken bräuchten eigentlich neue Staatsanleihen, um leichter Kredite von der EZB zu erhalten, aber Griechenland finanziert sich nicht mehr über Anleihen, sondern über die EU. Kommt es zum Schuldenschnitt, wird Griechenland also ein großer Teil seiner Schulden erlassen, sieht es auch für die eigenen Banken schlecht aus. Denn für bestehende Anleihen erhalten sie nur einen Teil ihres Geldes zurück. Die Banken sitzen also bei der Schuldenkrise mit im Boot und müssen im Ernstfall komplett auf die Hilfe des Staates verzichten. Eine heute morgen veröffentlichte <a title="ZDF Politbarometer" href="http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,8357584,00.html?dr=1" target="_blank">Umfrage des ZDF Politbarometer</a> ergab übrigens, dass 55 Prozent der Deutschen den Schuldenschnitt für die Griechen ablehnen. 74 Prozent fordern strengere Regeln zur Kontrolle der Banken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wie geht es den Banken in Italien? Die sind eigentlich solide aufgestellt und vergleichsweise gut mit Kapital ausgestattet, leiden aber unter der Zurückhaltung der Investoren. Denn die haben nun noch mehr Angst vor einer Staatspleite Italiens, weil die Bonität des Landes gerade heruntergestuft wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Großbritannien setzt sich in einem Punkt klar an die Spitze. Bei  den Rekapitalisierungskosten. Mit rund 127 Milliarden Euro. Was auf  andere EU-Staaten zukommt, zeigt diese <a title="Rekapitalisierungskosten Handelsblatt" href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anleihen/ratingagentur-droht-deutscher-bank/4752558.html" target="_blank">Handelsblatt-Grafik</a>. Das Königreich steht  zwar nicht vor der Insolvenz, aber auch hier sind einige Banken angeschlagen. Zwölf von ihnen wurden herabgestuft. Unter anderem die Royal Bank of Scotland. Die Ratingagenturen begründen ihre Entscheidung damit, dass die britische Regierung nicht eindeutig ihre Hilfe ankündigt. Große und wichtige Institute können vielleicht auf Unterstützung hoffen, wenn es eng wird, aber längst nicht alle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In allen Ländern gilt: Staat und Bankensektor sind voneinander abhängig. Geht es dem einen schlecht, leidet auch der andere. Sie wollen sich gegenseitig stützen, sind aber zurzeit zu schwach. Und wenn es hart auf hart kommt, muss letztlich jeder selbst sehen, wo er bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tausende gegen einen Bullen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 10:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Manhattan steht ein großer, starker Bulle. Der will sagen: Die Börse ist noch viel größer und stärker als ich und die Börse ist gut. Diesen Optimismus teilen zurzeit die wenigstens. Die Wall Street ist gefüllt von Menschen, die nicht &#8230; <a href="http://blog.force-finance.de/?p=298">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Manhattan steht ein großer, starker Bulle. Der will sagen: Die Börse ist noch viel größer und stärker als ich und die Börse ist gut. Diesen Optimismus teilen zurzeit die wenigstens. Die Wall Street ist gefüllt von Menschen, die nicht gut auf das amerikanische Finanzsystem zu sprechen sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie beklagen hohe Schulden und teure Kredite, Arbeitslosigkeit oder zu viel Arbeit für zu wenig Geld, fehlende oder unzureichende Sozialleistungen, Krankenversicherungen, die sich aus der Verantwortung stehlen und vieles mehr. Die Mittelschicht ist sauer. Sie beklagt öffentlich ihr Leid. Und vor allem ist sie groß, macht 99 Prozent der Bevölkerung aus. Das betont jedenfalls der Webblog <a title="We are the 99 Percent" href="http://wearethe99percent.tumblr.com/" target="_blank">&#8220;We are the 99 Percent&#8221;</a>, der die Börsen- und Bankengegner mobilisiert und auf die Straße schickt. Hunderte Fotos zeigen Menschen, die sich unfair behandelt und verlassen fühlen. Sie schildern ihre Geschichte und ihre familiären Sorgen und wollen deutlich machen, dass ihr Schicksal kein einzelnes ist, sondern dass es Tausenden US-Bürgern ähnlich geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Blogger verlangen, dass Banken und reiche Bürger mehr in die Pflicht genommen werden. Dass die Finanzindustrie ihre Strukturen grundlegend überdenkt. Wieder einmal ist es beeindruckend, wie das Internet zur Meinungsbildung und zur Gründung von Interessengemeinschaften genutzt wird. Das Internet ist der Inbegriff der Demokratie. Jeder hat die Möglichkeit, seine Meinung zu sagen, sich mit anderen zusammenzuschließen, um etwas zu bewirken. Ob und was das Ganze bringt, ist eine andere Frage. Am liebsten würden die Wall-Street-Besetzer den selbstgefällig schauenden Bullen wohl umschmeißen. Aber dazu sind sie selbst als Menge wohl einfach zu schwach&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mehr dazu <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,790017,00.html" target="_blank">hier</a> auf Spiegel online.</p>
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